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	<title>Kommentare zu: Mitten am Rand</title>
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	<description>Meine Gedanken von, zu, über &#34;meine&#34; Hansestadt Lübeck mit Lübecker Bucht sowie Gedanken zu Gott und der Welt</description>
	<lastBuildDate>Sat, 20 Feb 2010 17:49:49 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Von: juwi</title>
		<link>http://www.markus1803.de/2009/05/26/mitten-am-rand/comment-page-1/#comment-815</link>
		<dc:creator>juwi</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 27 May 2009 15:20:03 +0000</pubDate>
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		<description>Hallo Markus,

ich wei&#223; gar nicht, wo ich anfangen soll.

Ich habe ja schon oft im Zusammenhang mit der Gier der M&#228;chtigen, deren Lebensinhalt es zu sein scheint, immer noch mehr Verm&#246;gen zusammenzuraffen, darauf verwiesen, was wohl ein Hartz-IV Empf&#228;nger dazu sagen w&#252;rde, wenn ... - Wenn ich von Menschen h&#246;re, wie sie abf&#228;llig &#252;ber Obdachlose sprechen, dann frage ich sie, wie sie selbst wohl dar&#252;ber denken w&#252;rden, wenn sie selbst einmal in diese Situation kommen w&#252;rden. Oft h&#246;re ich dann Floskeln wie: &quot;Ich arbeite schlie&#223;lich f&#252;r mein Geld&quot; oder &quot;Wer Arbeit sucht, der findet auch welche&quot;. Ich sage diesen Menschen dann, dass in der heutigen Zeit jeder von uns schneller von Arbeitslosigkeit getroffen werden kann, als ihm lieb ist, und dass es genug Menschen am Rande unserer Gesellschaft gibt, die gerne f&#252;r ihr Geld arbeiten w&#252;rden, wenn man sie nur lie&#223;e. Mir schwillt jedesmal der Kamm, wenn ich von den satten Politikern h&#246;re, welche neuen Sanktionen sie f&#252;r die Menschen erfinden, die soundso lange oder l&#228;nger arbeitslos sind. Ein ehemaliger Arbeitskollege hat mir einmal erz&#228;hlt, wie sich Menschen bildlich gesprochen &quot;entbl&#246;&#223;en&quot; m&#252;ssen, wenn sie um Unterst&#252;tzung aus Hartz-IV Mitteln bitten. In meinen Augen ist allein das schon entw&#252;rdigend. Politiker str&#228;uben sich mit H&#228;nden und F&#252;&#223;en, wenn sie ihre Eink&#252;nfte aus Nebenbesch&#228;ftigungen vor uns W&#228;hlern offenlegen sollen, damit wir B&#252;rger nachvollziehen k&#246;nnen, wen wir bedenkenlos w&#228;hlen k&#246;nnen, oder ob wir m&#246;glicherweise unsere Stimme an einem Wolf im Schafspelz verschwenden. Die gleichen Politiker erniedrigen Hartz-IV Empf&#228;nger auf&#039;s Tiefste, indem sie denen genau das diktieren, was sie selbst schon in diesem einen Punkt verweigern!

Wenn ich bisher zu den Menschen, die abf&#228;llig &#252;ber Arbeitslose sprechen, gesagt habe, dass sie unter Umst&#228;nden selbst in diese Situation kommen k&#246;nnten, dann war das immer mehr oder weniger theoretisch. Ich konnte nur auf drei konkrete Beispiele ehemaliger Kollegen und einem Freund verweisen. Dass es auch noch tiefere Abgr&#252;nde gibt zeigen mir die Berichte der Betroffenen im Blog &quot;Mitten am Rand&quot;. Wenn ich wieder einmal jemanden abf&#228;llig &#252;ber von Arbeitslosigkeit betroffene Mitmenschen reden h&#246;re, dann werde ich sie bitten, einmal die Berichte in diesem Blog der Caritas zu lesen. Danke f&#252;r deinen Hinweis auf das Fenster in diese - f&#252;r die meisten Menschen - unbekannte Welt am Rand.

Ich w&#252;nsche dir noch einen sch&#246;nen Abend,
 juwi</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Markus,</p>
<p>ich wei&#223; gar nicht, wo ich anfangen soll.</p>
<p>Ich habe ja schon oft im Zusammenhang mit der Gier der M&#228;chtigen, deren Lebensinhalt es zu sein scheint, immer noch mehr Verm&#246;gen zusammenzuraffen, darauf verwiesen, was wohl ein Hartz-IV Empf&#228;nger dazu sagen w&#252;rde, wenn &#8230; &#8211; Wenn ich von Menschen h&#246;re, wie sie abf&#228;llig &#252;ber Obdachlose sprechen, dann frage ich sie, wie sie selbst wohl dar&#252;ber denken w&#252;rden, wenn sie selbst einmal in diese Situation kommen w&#252;rden. Oft h&#246;re ich dann Floskeln wie: &#8220;Ich arbeite schlie&#223;lich f&#252;r mein Geld&#8221; oder &#8220;Wer Arbeit sucht, der findet auch welche&#8221;. Ich sage diesen Menschen dann, dass in der heutigen Zeit jeder von uns schneller von Arbeitslosigkeit getroffen werden kann, als ihm lieb ist, und dass es genug Menschen am Rande unserer Gesellschaft gibt, die gerne f&#252;r ihr Geld arbeiten w&#252;rden, wenn man sie nur lie&#223;e. Mir schwillt jedesmal der Kamm, wenn ich von den satten Politikern h&#246;re, welche neuen Sanktionen sie f&#252;r die Menschen erfinden, die soundso lange oder l&#228;nger arbeitslos sind. Ein ehemaliger Arbeitskollege hat mir einmal erz&#228;hlt, wie sich Menschen bildlich gesprochen &#8220;entbl&#246;&#223;en&#8221; m&#252;ssen, wenn sie um Unterst&#252;tzung aus Hartz-IV Mitteln bitten. In meinen Augen ist allein das schon entw&#252;rdigend. Politiker str&#228;uben sich mit H&#228;nden und F&#252;&#223;en, wenn sie ihre Eink&#252;nfte aus Nebenbesch&#228;ftigungen vor uns W&#228;hlern offenlegen sollen, damit wir B&#252;rger nachvollziehen k&#246;nnen, wen wir bedenkenlos w&#228;hlen k&#246;nnen, oder ob wir m&#246;glicherweise unsere Stimme an einem Wolf im Schafspelz verschwenden. Die gleichen Politiker erniedrigen Hartz-IV Empf&#228;nger auf&#8217;s Tiefste, indem sie denen genau das diktieren, was sie selbst schon in diesem einen Punkt verweigern!</p>
<p>Wenn ich bisher zu den Menschen, die abf&#228;llig &#252;ber Arbeitslose sprechen, gesagt habe, dass sie unter Umst&#228;nden selbst in diese Situation kommen k&#246;nnten, dann war das immer mehr oder weniger theoretisch. Ich konnte nur auf drei konkrete Beispiele ehemaliger Kollegen und einem Freund verweisen. Dass es auch noch tiefere Abgr&#252;nde gibt zeigen mir die Berichte der Betroffenen im Blog &#8220;Mitten am Rand&#8221;. Wenn ich wieder einmal jemanden abf&#228;llig &#252;ber von Arbeitslosigkeit betroffene Mitmenschen reden h&#246;re, dann werde ich sie bitten, einmal die Berichte in diesem Blog der Caritas zu lesen. Danke f&#252;r deinen Hinweis auf das Fenster in diese &#8211; f&#252;r die meisten Menschen &#8211; unbekannte Welt am Rand.</p>
<p>Ich w&#252;nsche dir noch einen sch&#246;nen Abend,<br />
 juwi</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Markus</title>
		<link>http://www.markus1803.de/2009/05/26/mitten-am-rand/comment-page-1/#comment-812</link>
		<dc:creator>Markus</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 26 May 2009 10:43:11 +0000</pubDate>
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		<description>Ehre wem Ehre geb&#252;hrt ;-)
Viel Erfolg
Markus</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ehre wem Ehre geb&#252;hrt <img src='http://www.markus1803.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /><br />
Viel Erfolg<br />
Markus</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Marc Boos</title>
		<link>http://www.markus1803.de/2009/05/26/mitten-am-rand/comment-page-1/#comment-811</link>
		<dc:creator>Marc Boos</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 26 May 2009 06:31:18 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.markus1803.de/?p=1024#comment-811</guid>
		<description>Hallo Markus,
finde ich super, dass du auf unseren Blog verweist. Noch mehr freut mich das Lob von einem, der die Materie zu kennen scheint. Das zeigt uns, dass wir auf dem richtigen Weg sind: Menschen eine Plattform zu bieten &#252;ber ihre Situation zu sprechen und auf ihr Schicksal aufmerksam zu machen!
Gru&#223;
Marc</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Markus,<br />
finde ich super, dass du auf unseren Blog verweist. Noch mehr freut mich das Lob von einem, der die Materie zu kennen scheint. Das zeigt uns, dass wir auf dem richtigen Weg sind: Menschen eine Plattform zu bieten &#252;ber ihre Situation zu sprechen und auf ihr Schicksal aufmerksam zu machen!<br />
Gru&#223;<br />
Marc</p>
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