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Hier werde ich in loser Folge, d.h. je nach Zeit und Lust einmal aufzeigen was uns so passiert ist seit Mitte November, als die Mutter meiner Freundin einen Schlaganfall erlitt und damit pflegebedürftig wurde.

Diese Seite ist gedacht: Für uns zur Erinnerung, und für Dich/Sie und uns auch als Gedächtnisstütze um die vielen notwendigen Gänge nicht zu vergessen.

Über Kommentare, oder über sachdienliche Hinweise ;-) , wie es besser gegangen wäre würde ich mich sehr freuen.


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Irgendwie reizt es mich diesen Bericht mit den Worten zu beginnen:

Es begab sich aber zu einer Zeit, in der Ruhe und Friede über unserer Stadt lag, dass das Telefon klingelte und meine damalige Freundin anrief und mir ziemlich aufgeregt mitteilte, dass gerade die Nachbarn ihrer Mutter angerufen hätten und ihr mitgeteilt haben, dass diese mit Verdacht auf Schlaganfall ins Krankenhaus Süd (Sanakliniken KrankenhausSüd) eingeliefert worden wäre. (bis heute wissen wir nicht warum, denn soweit ich weiß ist doch die spezialisierte Klinik das Universitätsklinikum in Lübeck ??? Aber eigentlich war dies auch egal! Warum eigentlich eigentlich ein Sch…wort ist folgt später.

Die Mutter meiner inzwischen Verlobten erholte sich einigermaßen, d.h. das Sprachzentrum war gestört und die gesamte rechte Seite gelähmt. — Und nun?

Uff und was da auf sie und auch auf mich zu kam konnte zu diesem Zeitpunkt niemand übersehen. Naja und einmal Angst gab es dann auch noch, denn bei einem Besuch stellten wir fest, dass sich eine Erkältung bei Schwiegermama in Lauerstellung breit gemacht hatte. Und sie, soweit das ging uns Schmerzen mitteilte. Nach unserem Besuch dauerte es dann schließlich 2 Stunden, als mal wieder das Telefon klingelte: „Wir mussten Ihre Mutter auf die Intensiv verlegen“ lautete die Meldung und schon waren wir wieder auf dem Weg ins Krankenhaus. Lungenembolie war eine der Diagnosen und die 2.Diagnose lasse ich hier mal weg, weil ich 1. nicht weiß, ob dass auch zum Intensivaufenthalt geführt hat, oder ob dass „nur“ eine zusätzliche Belastung war.

Jedenfalls wurde sie nach 3 Tagen zurück auf Station verlegt — das dann folgende Gespräch mit dem Oberarzt und der behandelnden Ärztin erbrachte eine deutlich bessere Information des Personals und das war dann ja auch schon was.

Nach einigen Tagen (bitte verzeih mir die ungenauen Zeitangaben, aber zurzeit erinnere ich mich daran nicht mehr sooo genau und eigentlich sind sie ja auch nicht so wichtig, weil hier ja die Links und das drumherum gezeigt werden soll.) wurde die schon besser Dame, die schon kräftig meckern konnte,(und das ohne wirklich sprechen zu können ;-) ).

Jedenfalls wurde H. ins Krankenhaus Rotes Kreuz, Lübeck überwiesen. Und auch ohne Schelte betreiben zu wollen — Hier war aber auch alles besser. Sorry, aber ist so, denn am 1. Abend hatten wir schon ein Gespräch mit der Oberärztin und am 3. Tag einen Termin mit Frau Krause vom Sozialdienst des Hauses, und diese gute Frau hat uns, d.h. meiner Holden, deren Schwester und meiner Wenigkeit ziemlich schnell klar gemacht wohin der Zug in Zukunft geht.

Ab sofort müsse nämlich eine Betreuung erfolgen und zwar für alle Bereiche und die gute Frau Krause hat sich auch beinah niemand dafür ausgeguckt, außer der Tochter die zufällig eine Beziehung zu mir pflegt ;-) denn wir wären ja von Berufs wegen schon im sozialen Bereich tätig …

Da wir ja nun so gar nichts von der “alten” Dame wussten gab es da ziemlichen Informationsbedarf und außerdem wurde uns mitgeteilt, dass die Patientin zurzeit auf gar keinen Fall in die eigene Wohnung zurückkehren könne. Boing! Nu verklicker das mal dem “alten Baum”, den man ja bekanntlich nicht mehr verpflanzen soll. Jedenfalls hielt sich das Verständnis der Patientin und leider auch von einigen Familienangehörigen doch sehr in Grenzen! :-(

Parallel suchten wir also eine Kurzzeitpflegestelle {auch hier war Frau Krause unendlich hilfreich!} und es standen dann 2 Häuser zur Wahl: Das Pflegezentrum Travemünder Allee und der Seniorenwohnsitz Quellenhof, die Auswahl war nicht zu ändern, weil damals kurz vor dem Jahreswechsel eben nichts anderes frei war! Die Entscheidung hatte dann auch nichts mit den jeweiligen Häusern selbst zu tun, sondern wurde einfach nur aufgrund der Nähe zum eigentlichen Wohnsitz getroffen. :-S Gleichzeitig musste ja für die Finanzierung gesorgt werden und auch da betraten wir ja Neuland und durften uns durch den Behördendschungel schlagen: die Erwachsenenhilfe (Herr Labijon), die Grundsicherung (für jedes Haus verschiedene Ansprechpersonen) und das Amtsgericht waren so die 1 Stellen die wir anliefen. leider haben wir die Reihenfolge nicht gewusst, denn sonst wären wir sicher vor allem zur Pflegeberatungsstelle im Verwaltungszentrum Mühlentor gegangen und vor allem (denn da erhielten/erhalten wir die beste Unterstützung) zum Verein für Betreuung und Selbstbestimmung!

Dieser Verein half und hilft uns beim Sortieren der meist überalterten Unterlagen, oder bei der Suche nach nicht vorhandenen Daten sowie bei der Suche nach den zuständigen Behörden.

Und auch beim Umgang mit dem Gericht und damit Richtern, RechtspflegernInnen, SachbearbeiterInnen vom Amtsgericht Lübeck. {Das heißt nicht, dass der Umgang an sich schwierig ist, sondern die Hilfe bestand bei Beschaffung von Unterlagen und Ausfüllen diverser Formulare}

Fortsetzung folgt


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